Die Frauenhelden von Yeşilçam
Es gab Männer, die in diesen alten Filmen wie unschuldige Helden aussahen, aber in ihren Augen verbarg sich immer eine geheime Schamlosigkeit. Das höhnische Grinsen und die Blicke, die sagen: „Tu es nicht“, sind eigentlich ein ganzes Spiel. Sie jagten die Frauen zunächst schüchtern mit der Haltung „Ich will es nicht, steck es in meine Tasche“ hinter sich und gaben sich ihnen dann unter bösartigem Gelächter. Yeşilçams Playboys waren auf der Bühne romantisch, und als sich der Vorhang schloss, verwandelten sie sich in geile Straßenhuren, die sie in den Wahnsinn trieben. Lust war immer hinter Unschuld verborgen; Hierher kam der Zauber jener Jahre. Die anfängliche Schüchternheit verwandelte sich schließlich in einen tobenden Sturm.